Die Wildente - Staatstheater Meiningen
Freitag 26.06.2026
19:30 Uhr
Foto: © eventim
Drama von Henrik Ibsen | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Theaterherzog Georg II. hatte eine besondere Affinität zum norwegischen Dichter Henrik Ibsen. „Die Gespenster“ wurden in Meiningen erstaufgeführt, umso erstaunlicher, dass „Die Wildente“, das vielleicht bekannteste Werk dieses Dichters, bis heute erst zwei Mal auf dem hiesigen Spielplan stand. Erfolgsregisseur Andreas Kriegenburg bringt sie, zur Jubiläumsspielzeit, endlich wieder auf die Bühne.
Gregers Werle kommt nach langen Jahren Aufenthalt in den Bergen zurück in seinen Heimatort. Schon beim Willkommensfest gerät er in Streit mit seinem Vater, einem reichen Bergwerksbesitzer. Gregers hält ihn für mitschuldig an einem Skandal in der Firma, der den alten Ekdal ins Gefängnis gebracht und bis heute den Ruf gekostet hat. Als Gregers realisiert, dass dessen Sohn Hjalmar mit Gina, dem ehemaligen Dienstmädchen der Werles verheiratet ist, hat er einen Verdacht. Getrieben von seinem moralischen Anspruch auf Wahrhaftigkeit quartiert sich Gregers in die Wohnung seines Jugendfreundes Hjalmar ein. Das mühsam zusammengehaltene Lebenskonstrukt der Ekdals droht in sich zusammenzubrechen und noch mehr: Die Tochter Hedwig wird gnadenlos in den Strudel der Ereignisse gerissen.
An welchem Punkt kippt das Streben nach Wahrheit ins Zerstörerische und wieviel Selbstbetrug ist existentiell für ein Weiterleben? Hochaktuelle Fragen, die auch jenseits der privaten und familiären Welt von Ibsens psychologischem Meisterwerk „Die Wildente“ (1885) Sprengstoff bergen.
Theaterherzog Georg II. hatte eine besondere Affinität zum norwegischen Dichter Henrik Ibsen. „Die Gespenster“ wurden in Meiningen erstaufgeführt, umso erstaunlicher, dass „Die Wildente“, das vielleicht bekannteste Werk dieses Dichters, bis heute erst zwei Mal auf dem hiesigen Spielplan stand. Erfolgsregisseur Andreas Kriegenburg bringt sie, zur Jubiläumsspielzeit, endlich wieder auf die Bühne.
Gregers Werle kommt nach langen Jahren Aufenthalt in den Bergen zurück in seinen Heimatort. Schon beim Willkommensfest gerät er in Streit mit seinem Vater, einem reichen Bergwerksbesitzer. Gregers hält ihn für mitschuldig an einem Skandal in der Firma, der den alten Ekdal ins Gefängnis gebracht und bis heute den Ruf gekostet hat. Als Gregers realisiert, dass dessen Sohn Hjalmar mit Gina, dem ehemaligen Dienstmädchen der Werles verheiratet ist, hat er einen Verdacht. Getrieben von seinem moralischen Anspruch auf Wahrhaftigkeit quartiert sich Gregers in die Wohnung seines Jugendfreundes Hjalmar ein. Das mühsam zusammengehaltene Lebenskonstrukt der Ekdals droht in sich zusammenzubrechen und noch mehr: Die Tochter Hedwig wird gnadenlos in den Strudel der Ereignisse gerissen.
An welchem Punkt kippt das Streben nach Wahrheit ins Zerstörerische und wieviel Selbstbetrug ist existentiell für ein Weiterleben? Hochaktuelle Fragen, die auch jenseits der privaten und familiären Welt von Ibsens psychologischem Meisterwerk „Die Wildente“ (1885) Sprengstoff bergen.
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