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Aus dem Hörsaal in den Radschuppen

Heiko Kippes hat sich einen Traum verwirklicht

Hammelburg
01.03.2020

Mit einem Studentenjob fing alles an. Eigentlich wollte Heiko Kippes Jurist werden. War in den 90er Jahren an der Uni Würzburg für ein Studium der Rechtswissenschaften eingeschrieben. Aber erstens kommt es manchmal anders und zweitens als man denkt.


Um die schmale Studentenkasse aufzubessern, arbeitete der gebürtige Hammelburger nebenher in einem Fahrradladen. Flickte und reparierte dort die Drahtesel der Kommilitonen – mit großem Geschick und Leidenschaft. Und bald schon wurde ihm klar: Das ist es, das ist ein größeres Ziel.


So schloss Heiko Kippes folgerichtig die Bücher der Rechtsgelehrten und gründete 1998 in seiner Heimatstadt sein eigenes Unternehmen: Heiko’s Radschuppen. Zunächst als kleine Werkstatt in seinem Elternhaus, später in größeren Räumlichkeiten in einem Autohaus und schließlich in der Hammelburger Bahnhofstraße, Hausnummer 52.


Geblieben ist der Name: Heiko’s Radschuppen. Und geblieben ist die Begeisterung für den Radsport und die Technik, die sich seit Ende der 90er Jahre rasant entwickelt hat – und mit ihr seine Firma: Heiko’s Radschuppen gilt heute als Topadresse der Branche in der Region.


Rasante technische Entwicklung


Auf einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern stehen Heiko Kippes‘ Schätzchen Seite an Seite – hauptsächlich Modelle der angesagten Marken Cube, Cannondale und Raleigh. Alle im mittleren bis höheren Preissegment, alle schick und faszinierend zugleich. E-Bikes, Mountainbikes, Trekking-Tour-Räder, Gravelbikes. Daneben jede Menge Zubehör und Bekleidung.


Heiko Kippes staunt manchmal selbst darüber, wie sehr sich das Fahrrad als solches in den letzten 20 Jahren verändert hat. Die Zeiten, in denen es ein günstiges und bequemes Fortbewegungsmittel war, um von A nach B zu gelangen, sind lange vorbei. Heute stehen andere Dinge im Vordergrund: der sportliche Aspekt, die Performance, der Lifestyle und ja: auch die zunehmende Elektrifizierung, die inzwischen breite Massen auf den Sattel bringt.


„Das wichtigste Arbeitsgerät in der Werkstatt sind heute der Computer und das Smartphone“, sagt der 50-jährige Familienvater. Denn auch Trekking-Räder, Gravelbikes oder MTB-Modelle seien ohne Motor und elektronische Steuerung mittlerweile kaum noch zu verkaufen. „Früher galt ein E-Bike als Rentner-Fahrrad, heute findet das motorisierte Rad immer mehr Einzug in den Alltag.“


„Wir leben das Thema Fahrrad“


Das Fahrrad als HighTech-Vehikel – das verlangt von Heiko Kippes und seinem Team die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, immer auf dem Laufenden zu sein. Acht Mitarbeiter sind bei Heiko’s Radschuppen beschäftigt, zwei davon in fester Anstellung. Stolz ist Heiko Kippes auf alle: „Wir sind ein synergetisches Team. Jeder von uns deckt eine bestimmte Nische ab. Aber uns allen ist eines gemeinsam: Wir leben das Thema Fahrrad.“


Was Heiko Kippes in seinem Unternehmen besonders wichtig ist: das soziale Engagement. So vertreibt er seit einiger Zeit Räder der Marke my Boo, die in Ghana von Hand hergestellt werden. Das Besondere an ihnen: Der Rahmen besteht aus Bambusrohren und Hanffasern, was jedes Rad einzigartig macht. „Das kostet ein paar Euro mehr, aber man hat etwas Individuelles und tut etwas Gutes“, sagt Kippes. Denn der Erlös fließt in Ghana in Bildungsprojekte für die Kinder. Schön!


Website


https://www.heikos-radschuppen.com/

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