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Radom auf der Wasserkuppe

Gersfeld (Rhön)

Das Radom auf der Wasserkuppe ist das höchstgelegene Gebäude des Bundeslandes Hessens und ist für jedermann von weither sichtbar.


In seiner jetzigen Form wurde das Radom im kalten Krieg zur Luftraumüberwachung errichtet und genutzt. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Einrichtung überflüssig und daher geschlossen. Eine kleine Ausstellung im Treppenhaus dokumentiert die Geschichte der Abhörstation auf Hessens höchstem Gipfel.


Rund um den Sockel des Radoms gibt es eine ca. 60 m lange 360-Grad-Aussichtsplattform mit herrlichem Blick über die Rhönlandschaft. Die Plattform liegt etwa 10 m über dem Berggipfel und damit auf rund 960 m Höhe. Der imposante Kuppelraum des Radoms ist 13,6 m hoch und hat einen inneren Durchmesser von 18,6 m und 2300 m³ Volumen. Er kann als Raum für Kulturveranstaltungen und Ausstellungen aber auch für Hochzeiten genutzt werden.


Das Radom ist seit 2009 als Baudenkmal im Sinne des hessischen Denkmalschutzgesetzes geschützt.

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