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Die katholische Stadtpfarrkirche

Bad Kissingen

Mit den rasant steigenden Kurgastzahlen im 19. Jahrhundert wurde der Bau einer neuen katholischen Kirche in Bad Kissingen dringend notwendig, da die Jakobuskirche am Rathausplatz dem Andrang nicht mehr gerecht wurde und förmlich aus allen Nähten platzte. Doch Bayern-König Ludwig I. lehnte einen Kirchenneubau 1844 zunächst erst einmal ab. Erst König Maximilian II. Joseph erteilte 1860 endlich die ersehnte Genehmigung. Trotzdem verzögerte sich der Neubau weiterhin – unter anderem wegen des Preußisch-Deutschen Krieges 1866 und anderer widriger Umstände. Erst 1882 erfolgte die Grundsteinlegung. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Gotteshaus schließlich am 31. August 1884 geweiht.



Die Stadtpfarrkirche ist ein typischer neogotischer Sakralbau, der unter der Leitung von Baumeister Andreas Lohrey nach Plänen des Münchner Architekten Karl von Leimbach errichtet wurde. Der Turm ist 60 Meter hoch.

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