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Ehemalige Synagoge Schlüchtern

Schlüchtern

  • wurde 1898 erbaut und trägt die bauliche Handschrift des neoromanischen Baustils;

  • ist die Nachfolge-Synagoge der alten, zu eng gewordenen Schlüchterner Synagoge im Fachwerkbau an der Stadtgrenze (1670 erbaut und 1978 abgerissen).

  • beherbergte die streng religiös-orthodox ausgerichtete jüdische Gemeinde und verfügte über rund 300 Sitzplätze, die in der Zeit um 1900 auch voll belegt waren;

  •  konnte nur 40 Jahre lang genutzt werden, da das Innere in der Reichsprogromnacht 1939 zerstört wurde;

  • fungierte nach der Progromnacht nacheinander als Lagerhalle, als Kleiderfabrik, als Sitz der Weitzelbücherei, als Treffpunkt für kulturelle Vereine, als Verkehrsbüro der Stadt Schlüchtern, als Einwohnermeldeamt der Stadt Schlüchtern und heute als Kulturhaus Synagoge;

  • trägt an der Eingangspforte eine silberne, reich verzierte Mezuzah, die als Symbol des Bundes des Gläubigen mit Gott sowie den Bund unter Christen und Juden von jüdischen Überlebenden aus Schlüchtern verliehen wurde;

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