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Das Rathaus zu Bad Kissingen

Bad Kissingen

Das ehemalige Lochner-Heußleinsche Schloss – heute Sitz der Kissinger Stadtverwaltung – wurde zwischen 1707 und 1710 Nach Plänen des fränkischen Baumeisters Johann Dientzenhofer errichtet. Dientzenhofer war einer der renommiertesten Architekten des deutschen Barock, der unter anderem den Dom in Fulda erschaffen hat. Das Schloss diente zunächst als Adelssitz der Familie Heußlein von Eußenheim und ihrer Nachkommen.

Der letzte Schlossherr war Reichsfreiherr Karl Lochner von Hüttenbach, der gern illustre Kurgäste auf dem herrschaftlichen Anwesen empfing – darunter immer wieder auch Reichskanzler Otto von Bismarck. Karl Lochner war es auch, der das Schloss 1907/08 renovieren und mit einer Zentralheizung sowie elektrischem Licht versehen ließ.

Weil sich die Familie mehr und mehr von Bad Kissingen weg verlagerte, wurde das Schloss 1927 schließlich an die Stadt verkauft, die es seitdem als Rathaus nutzt.

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