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Lautersches Schlösschen

Schlüchtern

Das Lautersche Schlösschen in Schlüchtern



  • Dreigeschossiges, spätgotisches Herrenhaus mit Eckbuckelquadern, steilem Giebeldach und rechteckigen Zwillingsfenstern;

  • Gotisches Sandsteinportal mit Wappen; ein weiteres Wappen derer von Lauter befindet sich seitlich davon in Höhe der zweiten Etage;

  • Typischer Vertreter der Architekturform „Festes Haus“ des ausgehenden Mittelalters


Das Lautersche Schlösschen ist der älteste erhaltene Profanbau der Stadt Schlüchtern. Das damalige Trimbergsche Hofgut wurde 1338 erstmals als „Steinhus zu Sluchtern“ erwähnt. Um 1440 kam der Besitz dann an den Adelsherrn Hans von Lauter, der das Gebäude zu seinem Lehensitz umbauen und erweitern ließ. Im 30-Jährigen Krieg wurde das Lautersche Schlösschen schwer beschädigt, aber 1675 für Hans Ernst von Lauter wieder aufgebaut.


Ende des 18. Jahrhunderts ging das Schlösschen in den Eigentum des Salzverwalters Wilhelm Stickel über – ein Freund des Amtsmannes Grimm aus dem benachbarten Steinau. Und so waren auch die berühmten Brüder Grimm in ihren Kindertagen gern gesehene Gäste im Lauterschen Schlösschen.


Seit 1902 gehört das Gebäude der Stadt Schlüchtern. In den 1970er Jahren wurde hier das Bergwinkelmuseum eingerichtet.

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