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Kirchenburg Ostheim

Ostheim vor der Rhön

Die Kirchenburg im beschaulichen Rhönstädtchen Ostheim ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Mit einer Grundfläche von ca. 0,6 Hektar ist sie nicht nur Deutschlands größte, sondern in ihrem einmaligen Erhaltungszustand auch eine der schönsten Kirchenburgen überhaupt. Sie verfügt über eine doppelte Ringmauer mit fünf Türmen, mehrere Zwinger und sechs Bastionen und ist damit wehrhafter ausgestattet als manche Höhenburg. Die Ostheimer Kirchenburg ist ein einzigartiges Zeugnis spätmittelalterlicher Wehrbautechnik. Alle vorhandenen Gaden (Speicherhäuser), vorwiegend an der Innenseite des inneren Mauergürtels gelegen, mit ihren Kellergewölben sind noch heute begehbar.


Kirchenburg-Führung:
Im Sommer jeden Mittwoch um 11 Uhr
(Anfang April–Ende Oktober)
Treffpunkt: Tourist-Information Ostheim
Preis pro Person: 5,00 €


Im Zentrum der Burg befindet sich die im Renaissancestil erbaute Kirche St. Michael – Herzstück der Gesamtanlage. Sie wurde von 1615 bis 1620 an Stelle eines Vorgängerbaus, der Kirche "Beatae Mariae Virginis" von 1419, errichtet und zählt zu den frühesten evangelischen Stadtkirchen in Mitteldeutschland. Einschließlich der doppelten Emporen zählt die Kirche über 1000 Sitzplätze.


Grund für den Kirchenneubau war ein Bevölkerungsanstieg im 16. Jahrhundert, als das Gemeinwesen durch die Reformation eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit erlebte.


In der Kirchenburg gibt es ein Museum, das auf drei Ebenen über die Ostheimer Anlage sowie allgemein über die Kirchenburgen im Raum Südthüringen und Unterfranken informiert.


Die Öffnungszeiten beziehen sich auf das Kirchenburgenmuseum. Die Kirchenburg ist generell frei zugänglich.

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