Hexenturm

Fulda
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    Der Hexenturm in Fulda Foto: © rhönführer.de
Hexenturm

Hexenturm – ein Überbleibsel der früheren Stadtmauer

Der Hexenturm in Fulda befindet sich in der Kanalstraße und ist der heute am besten erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Geburtshaus von Ferdinand Braun, dem Nobelpreisträger und Erfinder der Braunschen Röhre.

Der im 12. Jahrhundert erbaute Turm ist 14 Meter hoch und war früher Teil der inneren Stadtmauer und Teil des Nordtores. Ursprünglich wurde der Turm als Wächterturm der Stadtmauer genutzt und später dann, wie der Name schon sagt, im Mittelalter als Frauengefängnis genutzt. Laut Originaldokumenten von 1603 wurden aber die Opfer der Hexenverfolgung im Fuldaer Stadtschloss gefangen gehalten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entstand im Volksmund der Name Hexenturm, davor wurde der Turm „Turm am (Frauen) Törlein“ genannt.

Parkplatz: Parkplatz Dom, Parkplatz Bonifatiusplatz, Parkplatz Dom
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