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Bismarckturm

Bad Kissingen

„Ich liebe Kissingen und betrachte es als meine zweite Heimat“, soll Reichskanzler Otto von Bismarck einmal geäußert haben. Sicher ist: Auch die Kissinger liebten ihren Bismarck, der nicht weniger als 14 Mal im bayrischen Staatsbad zur Kur weilte. 


Schon zu seinen Lebzeiten wurde um Bismarck ein Kult getrieben, der ihm selbst eher unangenehm war. Nach seinem Tod im Jahre 1898 erreichte die Bismarck-Verehrung dann einen neuerlichen Höhepunkt: Im ganzen Reich schossen Standbilder und Bismarcktürme gleichsam wie Pilze aus dem Boden. So auch in Bad Kissingen, wo im Jahre 1905 ein Bismarckturm-Verein gegründet wurde. Ziel war es, bis zum 100. Geburtstag des „Eisernen Kanzlers“ 1915 zu dessen Ehren einen Aussichtsturm auf Kissinger Gemarkung zu errichten. Als Standort bestimmte man den Sinnberg nahe der Stadt.


Durch den Ersten Weltkrieg verzögerte sich die Vollendung des Turmes allerdings erheblich. Erst im Jahre 1926 wurde das Richtfest gefeiert, die äußere Fertigstellung dauerte bis 1934.


Während des Zweiten Weltkrieges diente der Turm zur Luftraumbeobachtung, und erst vier Jahrzehnte später, im Jahre 1985, begann man mit dem Innenausbau. Am 21. Juni 1986 wurde der Kissinger Bismarckturm schließlich für die Öffentlichkeit freigegeben und ist seitdem ein beliebter Aussichtspunkt.


Geöffnet: von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr

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