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Julius-von-Kreyfelt-Malerrundweg

Hofbieber

Um 1855 wurde Kleinsassen als Malerkolonie entdeckt und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt für mehr als 80 Maler aus Akademien wie Weimar, Dresden und Düsseldorf. Unter ihnen war 1883 auch der zwanzigjährige Düsseldorfer Julius von Kreyfelt. Er verliebte sich nicht nur in das Dorf, sondern auch in die Wirtstochter Sophie, genannt „Rhönröslein“.

Der 6 km lange Julius-von-Kreyfelt-Malerrundweg bietet Ihnen eine klassische Aussicht auf die Milseburg und einen herrlichen Blick auf Schloss Bieberstein. Für eine Rast empfiehlt sich die nahe gelegene „Fohlenweide“.

Malerrundwege Kleinsassen

Im November 1988 gründete sich der Verein „Malerdorf Kleinsassen e.V.“, der bis heute mit viel ehrenamtlichem Engagement, jedes Jahr im August, die weit über die Region bekannte „Kunstwoche  Kleinsassen“ ausrichtet. Daneben widmet er sich auch der Kleinsassener Künstlertradition.

Der Verein „Malerdorf Kleinsassen e.V.“ ist ein Zusammenschluss von Künstlern und Kunsthandwerkern sowie Freunden des Malerdorfes. 2014 stellte der Verein drei Malerrundwege fertig, die durch Kleinsassen und seine Umgebung führen. Auf den Schildern dieser Malerrundwege sind Werke verschiedener Künstler zusehen, die in und um Kleinsassen tätig waren oder sind. Mit kurzen Informationen versehen, sind die Bilder zum Teil an Orten platziert, an denen sie entstanden sein könnten. So bekommt der Wanderer und Betrachter einen guten Eindruck, welche Anziehungskraft und Faszination das Dorf und die Landschaft auf die Künstler ausübten.

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