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„Glasarche“ am Point Alpha

Beeindruckendes Kunstwerk am ehemaligen Todesstreifen

Geisa
08.10.2021

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön macht die „Glasarche“, ein Kunstwerk der deutschen Glaskünstler Ronald Fischer und Hubert Stern sowie der tschechischen Holzbildhauer Tomás Indra und Libor Kuzdas, Station in der Rhön. Zur Eröffnung am Freitag, 15. Oktober, um 14 Uhr, laden die Point Alpha Stiftung und die Verwaltungen des Biosphärenreservats in Hessen, Thüringen und Bayern herzlich ein.

Das Kunstwerk, das sich auf die Reise durch Deutschland gemacht hat und aktuell im Nationalpark Hainich gastiert, beeindruckt schon durch seine Größe: Eine fünf Meter große Hand aus Holz hält ein Blatt aus Glas – ein Symbol für die Zerbrechlichkeit der Natur und ihrer Artenvielfalt sowie die Verantwortung des Menschen, diese zu schützen und zu wahren. Mitte Oktober geht die Glasarche nun am ehemaligen „Todesstreifen“ im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön vor Anker. Bis Ende Januar wird sie auf Point Alpha in unmittelbarer Nähe des Haus auf der Grenze (Platz der Deutschen Einheit 1, 36419 Geisa) zu sehen sein und Wanderinnen und Wanderer zur Auseinandersetzung mit der Umgebung anregen.

Mit einer Feierstunde wollen die Point Alpha Stiftung und die Biosphärenreservatverwaltungen das Kunstwerk am 15. Oktober um 14 Uhr eröffnen. Ein Grußwort spricht unter anderem der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow. Alle Interessierten sind zur Eröffnung herzlich eingeladen, hierzu ist eine Anmeldung unter https://www.pointalpha.com/veranstaltungen er-forderlich. Es gilt die 3G-Regel. Nach der Feierstunde ist das Kunstwerk kostenfrei und unabhängig von den Öffnungszeiten der Gedenkstätte Point Alpha zugänglich.

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